Flamtard® bestärkt Vielschichtigkeit von Flammschutzmitteln
Hamburg, 06. April 2011 – Die William Blythe Ltd. wurde 1845 in Nordwest-England gegründet. Dort bestehen die Produktionsstätten noch heute. Die Firma ist ein weltweit tätiger Lieferant von Spezialitäten, synthetisiert aus Übergangsmetallen und Jod. Schlüsselmarktsegmente, die William Blythe-Produkte verwenden, sind die der Polymeradditive, Flammschutzmittel und Reagenzien/Katalysatoren für industrielle Anwendungen, z. B. im Elektronikbereich.
• Flamtard® H (Zinkhydroxystannat) und Flamtard® S (Zinkstannat) sind multfunktionale Flammschutzadditive, die für Mensch und Umwelt nicht als gefährlich eingestuft sind.
• Flamtard® H und Flamtard® S sind bei der Reduzierung der Flamm- und Rauchgasentstehung in halogenierten Systemen hoch aktiv.
Flamtard® H und Flamtard® S sind hoch aktiv bei der Reduzierung von Rauchgas, auch in halogenfreien Systemen. Die bimetallische Kristallstruktur von Flamtard® ist der Schlüssel zu dessen dualer Aktivität. Beispielsweise findet in der Anfangsphase einer Verbrennung – wenn ein additiviertes Polymercompound beginnt abzubauen – eine „Aktivierung“ statt. Damit kann Flamtard® sowohl in der Gasphase (Flamme) als auch in der kondensierten Phase (Rauch) wirken.
Die Auswahl der Flammschutzmittel wird – zusätzlich zur grundlegenden Wirkung auf Flamme und Rauch – von verschiedenen Faktoren bestimmt. In vielen Fällen hängen die kritischen Auswahlkriterien, die Flamtard® von alternativen Systemen unterscheiden, sehr vom verwendeten Polymersystem ab.
• Flamtard® ist mit vielen Polymersystemen kompatibel (z. B. PVC, PE, PA und UP-Harzen).
• Polyamide mit Flamtard® S besitzen exzellente mechanische Eigenschaften und Hitzebeständigkeit.
• Flamtard® hat keinen Einfluss auf die empfindlichen Bindungen in Polyestern wie z. B. beim PBT.
Aufgrund der einzigartigen Kombination von Flammschutzeigenschaften und nützlichen Effekten auf die physikalischen Polymereigenschaften, kann Flamtard® in anspruchsvollen Anwendungen wie technischen Kunststoffen und elektronischen Anschlussteilen Verwendung finden.
Die Umwelt ist nunmehr ein wichtiger Faktor hinsichtlich Design, Herstellung und Marketing von Polymerprodukten, speziell elektronischen Equipments. Flamtard® besitzt keine Gefahreneinstufung (R-Sätze) hinsichtlich ungünstiger Effekte auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt. Folglich sind die William Blythe-Flamtard®-Flammschutzmittel ideal für den Einsatz in Produkten geeignet, die den regulatorischen Ansprüchen der europäischen Direktiven wie RoHS und WEE entsprechen müssen.
• Die Waste Electronic Equipment (WEE) Direktive schränkt den Einsatz von toxischen und umweltgefährdenden Materialien erheblich ein, um die Recyclebarkeit zu erhöhen.
• Die Restriction of Hazardous Substances (RoHS) Directive fördert das Verbot gefährlicher Substanzen und deren Ersatz durch umweltfreundlichere Alterntiven.
• Öko-Label sind heute weltweit verbreitet und Kunden in vielen Ländern bevorzugen verstärkt öko-freundliche Produkte.
Die Phosphorus, Inorganic and Nitrogen Flame Retardant Association (PINFA) empfiehlt den Einsatz von Flammschutzmitteln mit hoher Aktivität, die keine Umweltgefährdung darstellen.
William Blythe Ltd. ist ein aktives Mitglied der PINFA, die an die CEFIC angeschlossen ist – eine ideale Organisation zur Präsentation der positiven Flamtard®-Eigenschaften bei Spezifizierern und Entscheidern auf Anwenderebene.
Nordmann, Rassmann vertreibt Flamtard® H und Flamtard® S in Deutschland.
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